NÁPRAVNÍK, MILAN - SURREALISMUS nach 45
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Lot-Nr.

168

NÁPRAVNÍK, MILAN - SURREALISMUS nach 45

Die letzte Flamme im Kamin des Schlosses La Coste [Anwesen des Marquis de Sade]. Assemblage, 1970er Jahre. Monogrammiert in Siegellack, auf Label betitelt. Gips, Stoff, Gebiss/Tierhaut u.a. Materialien. Kastenrahmen 49:38:11 cm. R. (684) Geb. 1931 Německý Brod, Tschechoslowakei - 2017 in Köln.
Das Mitglied der im Untergrund tätigen Prager Surrealistengruppe galt bis zu seiner Flucht aus der ČSSR im Jahre 1968 – Stationen: Paris, Berlin, zuletzt dauerhaft Köln – als einer der bedeutendsten tschechischen Lyriker seiner Zeit. Außer Poesie publizierte er auch Dramen, Hörspiele und Essays. (Einige seiner Bücher sind auch auf Deutsch erschienen, u.a. Kassiber [1969] und Am Ufer [2006].) Im Exil begann er, sich mehr und mehr bild-künstlerisch zu betätigen, zunächst als Schöpfer poetischer Bildkästen, dann als Fotograf (wobei er die Technik der sog. „Inversage“ entwickelte) und als Maler und Objektkünstler. Einzelausstellungen der Inversagen fanden u.a. in Hamburg und Berlin, später in Prag statt. 1978 organisierte N. die große surrealistische Ausstellung „Imagination“ im Museum Bochum, an der eine Vielzahl surrealistischer Künstler aus ca. 15 Ländern teil-nahm. Nach der Samtenen Revolution lebte N. zeitweilig wieder in Prag, wo er seine Arbeiten ausstellte und eine Reihe von Büchern – nun endlich in seiner Muttersprache – veröffentlichte.

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